
| Halberstadt - Liebfrauenkirche *** | ||
| Die Liebfrauenkirche ist mit der kreuzförmigen dreischiffigen Basilika den hirsauischen Baugedanken verpflichtet. Der Chor mit nur wenig eingezogener, weiter Apsis, ist beidseitig begleitet von einem ebenso langen, apsidial geschlossenen Nebenchor. | ![]() |
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| Geschichtliche Daten: | ||
| Durch Bischof Arnulf als Augustinerchorherrenstift 1005 gegründet. Von 1136-1147 Umbau unter Bischof Rudolf. Anbau der Taufkapelle 1170. Brand im Jahre 1179. Im 13.Jh. Wölbung der Ostteile mit dem ursprünglich durchlaufenden Querhaus und Vorblendung der flachen Pfeilervorlagen. Anlegung des jetzigen Westportals im 14.Jh. Einführung der Reformation 1591. Aufhebung des Stifts 1810. Restauration von 1840-1848 unter Beteiligung von F. V. Quast; seitdem evangelisch reformiert. Umfassende Wiederherstellung nach Kriegsschäden in den Jahren von 1946-1954. |
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| Halberstadt - Dom *** | ||
| Der Dom St.Stephan und St. Sixtus stellt eine kreuz-förmige Basilika mit Chorumgang und Scheitelkapitel sowie eine zweitürmige Westfassade dar. Das Bistum ist in karolingischer Zeit entstanden. Schon Anfang des 9.Jh. wurden an der Stelle des heutigen Doms kirchliche Bauten errichtet. | ![]() |
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| Geschichtliche Daten: | ||
| Weihung des ottononischen Nachfolgebaus 992 (der 859 geweihte karolingische Dom war 965 eingestürzt). Restaurierung 1179 nach einem Brand und Wölbung. Vom 13.Jh. bis Ende 15.Jh. entstand der bestehende Bau in ununterbrochener Bautätigkeit. Schaffung eines großen Radleuchters Anfang des 16.Jh., der in das Kirchenschiff herabhängt. Ende 16.Jh. Einzug der Reformation; aus dem Jahre 1592 stammt die Kanzel, die von den evangelisch gewordenen Domherren gestiftet wurde. Errichtung eines mächtigen Orgelprospekts 1718. | ||
